Gemeinsam im Gespräch - Storch
← Zum ForumVerletzter Weißstorch bleibt zurück – drei Suchaktionen der Gemeinde erfolglos
Im polnischen Dorf Grochowce bei Przemyśl sorgt ein zurückgebliebener Weißstorch weiterhin für Besorgnis. Während die meisten seiner Artgenossen längst in ihre Winterquartiere gezogen sind, hält sich der Vogel noch immer in seinem Nest auf. Anwohnerinnen vermuten eine Beinverletzung und befürchten, dass das Tier zunehmend geschwächt wird.
Wie jetzt bekannt wurde, hat die Gemeinde bereits drei Suchaktionen durchgeführt – bislang ohne Erfolg. Nach Angaben der stellvertretenden Gemeindevorsteherin Agnieszka Skowronek versuchten Mitarbeiter mehrfach, den Aufenthaltsort des Vogels festzustellen. Auch der örtliche Dorfvorsteher und freiwillige Feuerwehrleute wurden um Unterstützung gebeten.
Besonders ungewöhnlich: Obwohl die Helfer den Storch nicht finden konnten, wurde er am Montag, dem 19. Oktober, erneut von einer Anwohnerin an seinem Nest fotografiert.
Der regionale Radiosender Polskie Radio Rzeszów, der bereits Anfang Oktober über den Fall berichtet hatte, wandte sich deshalb erneut an die Gemeindeverwaltung. Diese wurde aufgefordert, den Standort noch einmal zu überprüfen und weitere Maßnahmen einzuleiten.
Ob der Weißstorch tatsächlich verletzt ist, konnte bislang nicht tierärztlich bestätigt werden. Bereits zuvor hatte eine Wildtierklinik ihre Bereitschaft erklärt, den Vogel aufzunehmen. Das Problem bleibt jedoch sein sicherer Fang und Transport.
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