Gemeinsam im Gespräch - Storch
← Zum ForumNaturschutzbehörde plant Rettung eines zurückgebliebenen Storchs
In der belarussischen Stadt Bobruisk sorgt ein Storch für Besorgnis. Während die meisten Artgenossen längst in ihre Winterquartiere gezogen sind, hält sich der Vogel weiterhin im Stadtgebiet auf.
Die örtliche Naturschutzbehörde hat nun angekündigt, den zurückgebliebenen Vogel einzufangen und an einen anderen Ort zu bringen.
Wie die Umweltinspektion am 26. Oktober bestätigte, wird die Situation bereits von Fachleuten beobachtet. Der Storch soll demnächst in den Bezirk Osipowitschi gebracht werden. Wo genau das Tier anschließend untergebracht wird, steht noch nicht fest.
Bereits Anfang Oktober waren in Bobruisk etwa fünf Störche beobachtet worden. Die Tiere hielten sich unter anderem in der Nähe eines Sanatoriums, eines Stadions und eines Hotels auf.
Als möglichen Grund für den ungewöhnlich langen Aufenthalt vermuten Fachleute die regelmäßige Fütterung durch Menschen. Dadurch könnten sich einzelne Störche an leicht verfügbare Nahrung gewöhnen und ihre Wanderung hinauszögern.
Die Naturschutzbehörde warnt allerdings davor, die Tiere eigenständig einzufangen oder zu füttern.
Ob der angekündigte Fang inzwischen stattgefunden hat, ist noch nicht bekannt. Auch die genaue Artzugehörigkeit des betroffenen Storchs wird im Bericht nicht ausdrücklich genannt.
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