Ernährung des Weißstorchs

Vielfältige Nahrung

Maulwurf der aus seinem Hügel schaut

Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist ein opportunistischer Jäger mit einer vielfältigen Ernährung. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus:

  • Kleinsäugern (z. B. Mäuse, Maulwürfe)
  • Amphibien (Frösche, Kröten)
  • Reptilien (Eidechsen, kleine Schlangen)
  • Fischen
  • Insekten (Heuschrecken, Käfer)
  • Regenwürmern
  • Gelegentlich auch Aas

Jagdtechnik

Storch mit einem Zollstock und Pfeil

Der Weißstorch jagt vorwiegend in offenem Gelände mit niedriger Vegetation:

  • Er schreitet langsam durch Wiesen und Felder
  • Späht aufmerksam nach Beute
  • Stößt blitzschnell mit seinem langen Schnabel zu

Nahrungshabitate

Brandenburger Kopfweiden mit Landschaft und gebäuden

Bevorzugte Nahrungsgebiete des Weißstorchs sind:

  • Feuchtwiesen
  • Extensiv bewirtschaftete Grünlandflächen
  • Flache Gewässer und deren Ufer
  • Frisch gemähte Wiesen oder gepflügte Äcker

Die Ernährungsweise des Weißstorchs macht ihn zu einem wichtigen Indikator für die ökologische Qualität seiner Lebensräume. Veränderungen in der Landwirtschaft und der Verlust von Feuchtgebieten können seine Nahrungsgrundlage erheblich beeinflussen.